Förderungen 2016-12-07T13:42:39+00:00

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Bereits bei der ersten Blumenausstellung im Jahr 1827 wurden Preise für besonders schöne und seltene Pflanzen vergeben, um herausragende Leistungen im Gartenbau zu fördern. Die finanziellen Mittel für die Herstellung von Preismedaillen hatten einzelne Mitglieder gespendet. Die Prämierung von ausgestellten Pflanzen sollte in der Folge zum festen Bestandteil der Ausstellungen werden.

1839 wurde erstmals unabhängig von einer Ausstellung ein Preis vergeben. Nikolaus Graf von Esterházy stiftete in der ersten Jahresversammlung im Mai 1839 einen mit 30 Golddukaten dotierten Preis „Für eine erschöpfende Behandlung über die beste Kultur des Citrus aurantium“ (Bitterorange) und Karl Freiherr von Hügel einen mit 20 Golddukaten dotierten Preis „Für eine Rosenart oder Varietät, welche als Unterlage zu Pfropfen, Kopuliren und Okuliren von anderen Rosenarten und Varietäten besser geeignet ist,

[…] als Rosa canina“.

In den folgenden Jahren wurden von wohlhabenden Mitgliedern zahlreiche weitere Preise gestiftet. Die bedeutendsten und beliebtesten waren die im August 1864 gestifteten zwei Kaiserpreise „für ganz besondere vorzügliche Leistungen im Gartenfache“, die insgesamt mit 50 Golddukaten dotiert waren. Bis zum Ende der Monarchie wurden die Kaiserpreise jährlich verliehen.

Heute vergibt die ÖGG keine Preise mehr. Stattdessen werden gezielt einzelne wissenschaftliche Projekte gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung gartenpädagogischer Projekte. Seit 2009 werden regelmäßig Schulgartenwettbewerbe ausgeschrieben, um die gartenbaulichen und naturkundlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Aus demselben Grund finanziert die ÖGG seit dem Schuljahr 2013/14 eine Klasse bei der City Farm Schönbrunn.

Näheres zu den Schulgartenwettbewerben finden Sie unter: http://www.oegg.or.at/schwerpunkte/gaerten-fuer-kinder/