Fachtag Gartentherapie 2012

//Fachtag Gartentherapie 2012

Fachtag Gartentherapie 2012

Der Fachtag Gartentherapie 2012 widmete sich ganz der Praxis. Am 9. November 2012 fanden nachmittags Workshops in der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik zu den Themen Psychiatrie und Floristik, Outdoorpädagogik und Radiästhesie statt.

Programm:

Drei parallel laufende Workshops zu je 3 Stunden:

 
Floristik, Solveig Kelber
„Floristik im Ausnahmefall“

Solveig Kelber, Floristin, akademische Expertin für Gartentherapie zeigte Eindrücke aus der Praxis einer Tagesstruktur für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Diese Tagesstruktur ist zugleich ein Blumengeschäft in Wien. Sie richten Hochzeiten und andere Veranstaltungen aus, haben Stammkundschaft, übernehmen Gießaufträge, bepflanzen Balkonkisten etc. Die Tätigkeiten, die sie ihren KlientInnen anbieten, sind auf andere Gebiete im sozialen Bereich übertragbar. Im Workshop wurde aus der Praxis im Unverblümt berichtet. Danach konnten die Teilnehmenden floristische Werkstücke unter Anleitung selber ausprobieren, um das theoretische Wissen zu vertiefen und umsetzbar zu machen.

 

Outdoorpädagogik,  Mag. Andreas Schelakovsky

„NATUR TUT GUT!  Gesundheitsförderung durch Naturerlebnis-Übungen“

Erlebnisübungen in und mit der Natur wurden entwickelt, um für Themen des Natur- und Umweltschutzes zu sensibilisieren. Aktuelle Entwicklungen zeigten darüber hinaus, dass unsere naturverbundene Methodik auch wunderbar geeignet ist, Gesundheit zu fördern. In diesem Workshop blickten wir aus der Perspektive der Gesundheitsförderung auf unseren Methodenkoffer und stellten fest: wir haben da vieles anzubieten!

 

Radiästhesie, DI Dr. Peter Fischer-Colbrie, Ambros Silberbauer

„Ermittlung der Platzqualität für Mensch und Pflanze mittels Radiästhesie in Theorie und Praxis.“

Natürliche, aus der Erde kommende Energien („Erdstrahlen“) können die Platzqualität für Lebewesen wie Mensch, Tier und Pflanze in Abhängigkeit von Eigenschaft und Intensität dieser Energien, aber auch von Art und Konstitution des betroffenen Organismus, beeinflussen.  So sind neutrale Plätze für den Menschen und andere „Strahlenflüchter“ aus dem Tier- und Pflanzenreich zum langen Verweilen ideal. Sogenannte „Strahlensucher“ fühlen sich jedoch auf „Energiezonen“ dauerhaft wohl. Energiezonen können entweder aufladend (Energie zuführend, Kreativität fördernd…) oder abladend (beruhigend, Belastungen abbauend…) wirken. Gerade in der Gartentherapie gilt es diese Energiesituation eines Platzes zu erkennen und gezielt sowohl zum Wohle der KlientInnen als auch der verwendeten Pflanzen zu nutzen. Beide erfahrenen Radiästheten vermittelten Theorie (Power-Point-Präsentation) und Praxis (Übungen mit Rute und Pendel).

2014-10-22T13:11:31+00:00